| Saarplatz
seit 1908 (Unter Döbling Silbergasse 16/18,Hohenauerg.1,
Pfaarwieseng. 1/2 )
Ferdinand von Saar, geb. 30.9.1833 in Wien, gest. 24.7.1906
in Wien (Döbling-Rudolfinergasse) durch Selbstmord wegen
schwerer unheilbarer Krankheit (Leberkrebs).
Lyriker und Erzähler. Bei den Schotten (Benediktinern)
ausgebildet, trat er 1849 in die
österr. Armee ein (Berufsoffizier). Ab 1859 lebte er als
freier Schriftsteller meist in Wien oder als Ga&t auf Gutshöfen
seiner Freunde. Er ist einer der namhaftesten österr. Erzähler
um die Jahrhundertwende. Sein Grab befindet sich auf dem Döbl.Friedhof;
sein Denkmal im Wertheimsteinpark und in der Villa Wertheimstein
(Bezirksmuseum) ein Gedenkzimmer. |
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| Saileräckergasse
seit 1903 (Ober Döbling; von Flotowgasse 1 zur Görgengasse
4) "Saileräcker" - alter Flurname, Äcker
im Besitze eines Sailers. |
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| Sa1mannsdorfer
Höhe seit 1925
( Ober Sievering; Neustift a.W.; Salmannsdorf; von Agnesgasse
5 bis Dreimarkstein )
Der Name Salmannsdorf bezeichnet das Dorf eines Salmannes, eines
adeligen freien
Mannes, der die Salung, die rechtskräftige und förmliche
Übergabe eines Gutes, vollziehen konnte. Das Klosterneuburger
Salbuch, in dem alle Güterschenkungen und
Zehente verzeichnet wurden, nennt Salmannsdorf erstmals 1280.
Das Dorf zähle
t damals 51 Einwohner. 1330 wird es in der Stiftungsurkunde
der Sieveringerkirche
wieder erwähnt. Im Türkenjähr 1683 ging Salmanndorf
zugrunde. Von 1891 bis 1938 gehörte Salmannsdorf zum 18.Wr.Gemeindebezirk. |
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| Salmannsdorfer
Straße bis 1894 Hauptstraße
(Neustift, Salmannsdorf; von Celtesgasse zur Kleingartenanlage
"Hügelwiese".)
Zur Wahrung des Ortsnamens. |
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| Sandgasse
bis 1894 Johannesgasse
(Grinzing, Heiligenstadt; von Grinzinger Allee 86 zur Grinz.Str.
51) Riedname "Sanderl", "der Sentel" 1332
schon urkundl. erwähnt. Nach der sandigen Bodenbeschaffenheit. |
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Sankt-Georg-Platz, seit 1895; nach der Kirche
zum heiligen Georg |
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| Sarastroweg
seit 1963 (Ober Döbling; von Rückaufgasse zur Mestrozigasse)
Sarastro, Gestalt aus Mozarts "Zauberflöte". |
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| Sauerburggasse
(Unter Sievering; Sieveringer Str. 18/20 zur Daringergasse 22)
Die Familie Sauer von Sauerburg erhielt im Jahre 1559 bis 1609
durch Erbschaft
die Herrschaft Ober Sievering. |
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| Schablergasse
(Kahlenbergerdorf; von Wigandgasse zur Heiligenstädter
Str. 281c) Alter Riedname, "Schapeler" wird 1357 schon
erwähnt, nach einem ehemaligen Besitzer, welcher ein Schapler
war, einer der Kopfhauben für Frauen erzeugte, oder nach
der Ähnlichkeit der Ried mit einem solchen Schapel. |
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| Schätzgasse
seit 1937 (Nußdorf von Kahlenberger Str. zur Zahnradbahnstr.
9/11)
Frau Anna Schätz 1814 bis 1853 - hinterließ ihr Vermögen
zur Gründung
eines Kindergartens in Nußdorf. Gedenkstein im Nußdorfer
Friedhof. |
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| Schatzlsteig
seit 1937 (Unter Sievering; von Siever.Str. 112 zur Bellevuestr.42)
Dr.Josef Schatzl. 1862 bis 1936, beliebter Arzt Sieverings. |
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| Schegargasse
(Ober Döbling; von Gymnasiumstr. 58/60 zur Döblinger
Hptstr. 11/13) Benedikt Schegar, - 1801 bis 1861 - Bauunternehmer,
um 1830 erbaute er in
Ober-Döbling mehrere Häuser. |
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Schemmerlbrücke, 1894 bis 1898 nch Plänen
von Otto Wagner erbaut;
nach Josef Schemerl, Ritter von Leythenbach (1752 bis 1844)
Ingenieur, Hofbaudirektor, führend an der Donauregulierung
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| Scheibelreitergasse,
(Grinzing);
Ernst Scheibelreiter (1892-1973), Schriftsteller |
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| Scheibengasse
bis 1894 Berggasse
(Unter Döbling; von Ruthgasse 23/25 zur Silbergasse 52/58)
Alter Riedname "In der Scheiben". Bin Ort, wo Heu
oder Holz geschlichtet und bei Bedarf abgeholt wurde. |
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| Scheimpfluggasse
seit 1914
(Pötzleinsdorf; von Hartäckergasse 126/128 zur Glanzinggasse
70/72)
Theodor Scheimpflug, 7.10.1865 bis 22.8.1911 in Wien -zunächst
Marineoffizier.
Pionier der Luftbild-Kartographie; Mitglied des Militärgeographischen
Instituts in Wien; Erfinder zahlreicher Apparate für die
Landvermessung aus der Luft; Begründer der Aerophotogrammetrie
(Geländeaufnahmen vom Luftballon aus). |
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| Scherpegasse
seit 1935 (Ober Döbling von Krottenbachstr. 40/42 zum Trautenauplatz)
Hans Scherpe, 1853 bis 1929f Bildhauer.(Anzengruber-Denkmal). |
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| Schreiberweg
( Grinzing, Heiligenstadt; von Langackerg. 25/31 zur Krapfenwaldg.
10a) Alter Riedname, im 1297 war die Gegend im Besitze eines
Schreibers. Das Schreiberamt war im Mittelalter sehr wichtig,
da nicht jeder diese Kunst verstand. |
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| Schulsteig
(Unter Sievering; von Windhabergasse 2 zur Kaasgrabengasse 55)
Führt zur Sieveringer Schule. |
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| Seleskowitschgasse
seit 1969
(Unter Döbling; von Nußwaldgasse 4 gegen Hofzeile,
Sackgasse)
Josef Seleskowitsch, geb. 1.1.1873 in Hainburg, gest. 1940 in
Weiten bei Melk, Lehrer, Bez.Vorst. von Döbling (1919 -
1934). Seleskowitsch wird 1891 in einem kleinen Ort OÖ.
Lehrer und schließt sich bald einer Gruppe von sozialdemokratischen
Lehrern, die unter
der Führung von Karl Seitz und Otto Glöckl standen
und sich "Die Jungen" nannten, an. Als die Reformer
1905 den Verein "Freie Schule" gründeten, richteten
sie bald in Wien
(8. Albertgasse) eine Privat schule ein» In den Lehrkörper
wurde Seleskowitsch berufen, der damit sein Wirken und seinen
Wohnsitz nach Wien verlegte. Als er 1918 als Offizier aus Galizien
zurückkam, begann für ihn die zweite Phase seiner
Tätigkeit: er wurde zum Bez.Vorst. von Döbling gewählt. |
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| Sickenberggasse
bis 1894 Donaustraße, vorher Fabriks- und Kirchengasse
(Nußdorf; von Grinzingerstr. 26/28 zur Eisenbahnstr. 75/77)
Ferdinand Sickenberg, 1815 bis 1885, Großindustrieller,
Gründer einer Färberei und chemischen Putzerei in
Nußdorf.
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| Sieveringer Straße
vorerst Ortsstraße, dann Untere u. Obere Hauptstr., bis
1894 Hauptstraße (Ober Döbling, Ober u. Unter Sievering;von
Billrothstr. 85)
Zur Wahrung des Ortsnamens. Sievering ist ein echter -ing Name
und hat mit dem hl.Severin nichts zu tun. Die Steinbrüche
des Sieveringer Tales waren schon den Römern bekannt. Am
Beginn des 12.Jh, gab es im Erbsenbachtal eine Ansiedlung, die
um 1114 zum erstenmal als "Sufrigen" erwähnt
wird. Von 1150 an wird Sievering häufig in Urkunden erwähnt.
In der Stiftungsurkunde der Sieveringer Kirche - 1330 - wird
Ober- und Nyder-Suferingen erstmals getrennt angeführt. |
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| Silbergasse
(Unter Döbling; von Billrothstr. 76 zur Hohen Warte 21/23)
Ortsübliche Bezeichnung, für deren Erklärung
kein Anhaltspunkt gefunden werden
konnte; vielleicht nach dem Flurnamen "Silberäcker",
ertragreiche Äcker. |
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| Sillerstraße
(Neustift am Walde; Kleingartenanlage "Sommerhaide")
Josef Silier, 1893 bis 1924, Präsident des Zentralverbandes
der Kleingärtner-,Siedler und Kleintierzüchtervereine
Österreichs.
Verdienstvoller Förderer und Pionier auf diesem Gebiete. |
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| Silvaraweg
seit 1966 (Unter Sievering; von Krottenbachstr. zur Raimund
Zodergasse)
Geza Silvara, (Geza Silberer), Journalist. Jahrzentelanger Mitarbeiter
der "Neuen Freien Presse" und zahlreicher namhafter
ausländischer Zeitungen. Sein schriftstellerisches
Werk ist außerordentlich groß. Sein Bühnenwerk
"Mädchenjähre einer Königin"
hatte Welterfolg. Hat auch als Übersetzer bedeutendes geleistet. |
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| Siolyweg
seit 1965 (Ober u. Unter Sievring; bei Krottenbachstr. 118)
Johann Sioly, geb. 25.3.1843 in Wien, gest. 1911 in Wien. Er
studierte am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde,
wirkte vorübergehend
als Orchestermusiker und trat mit 18 Jahren als Klavierspieler
in eine Volkssängergesellschaft ein. Er wurde der Hauskomponist
von
Eduart Guschelbauer. Seine Werke hatten großen Erfolg,
er selbst blieb
zeitlebens in dürftigen Verhältnissen. Bis heute sind
bekannt geblieben:
"Das hat ka Goethe g' schriebn", "Die Mondscheinbrüder",
"Heut hab i schon mei Fahnl", "Weil i a alter
Drahrer bin" u.a.m. |
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| Sollingergasse
seit 1906
(Ober Döbling, Unter Sievering; von Krottenbachstr. 60/62
zum Trautenauplatz 9/10 )
Johann Paul Sollinger, 1796 - 1894, Altwiener Verlagsbuchhändler
und Universitäts-Buchdrucker. |
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| Sommergasse
(Ober Döbling;von Döblinger Hptstr. 28/30 zum Döbl.Gürtel
119/21)
Johann Sommer, 1797 bis 1880, Haus- und Grundbesitzer. |
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| Sommerhaidenweg,
18. Bezirk (Pötzleinsdorf) und 19. Bezirk (Neustift am
Walde); Flurname (auf der Sonnenseite) |
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| Sonnbergplatz
(Ober Döbling; Obkircherg, - Weinbergg. - Leidesdorfg.)
Alter Riedname, bereits 1351 urkundlich erwähnt:
niederhalb Sufering in dem Sunnberg. |
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| Sonnleitensteig
(Pötzleinsdorf; Siedlung "Glanzing" von Koschatg.
78/8o zur Krottenbachstr. 177 )
Alter Flurname, Steig über eine sonnige Berglehne (Leiten). |
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| Spießweg
seit 1912
(Ober Sievering; Sieveringer Str. 275, ehemaliges Linienamt
längs des Erbsenbaches - Waldweg )
Simon Spieß, 1852 - 1902, Feuerwehr-Hauptmann und Bez.Rat
v. Döbling. |
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| Springsiedelgasse
(Heiligenstadt; von Grinzinger Str. 75/77 zur Kahlenbergstr.
61 ) Alter Flurname; Spring, ahd. sprinc = Ursprung eines Baches,
Quelle; Siedel,
ahd. sidil Sitz - Siedlung; demnach Siedlung an einer Quelle. |
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| Starkfriedgasse
Pötzleinsdorf; von Ludwigg. 5 zur Strehlegasse 4)
Zur Erinnerung an Starkfried von Pezelinesdorff altes Geschlecht,
das um 1136 Besitzer der Herrschaft von Pötzleinsdorf war. |
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| Stefan Esdersplatz
früher Ettinghausenplatz
(Grinzing; Kaasgrabengasse 84/86 - Ettinghausengasse 1/2)
Stefan Esders, 1852 bis 1920, Großkaufhausbesitzer für
Bekleidung,
Stifter der Kaasgraben-Kirche "Maria Schmerz". |
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| Stefaniewarte,
22 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Kahlenberg, nach Kronprinzessin
Stephanie |
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| Steinberg,
an der Südseite des Krapfenwaldls, beim Grinzinger Steinbruch
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| Steinbüchlweg
(Heiligenstadt; von Grinzinger Str. 121/123 zur Hammerschmidtg.
18/20) Alter Riedname, 1328 schon als "Steinpul" urkundlich
erwähnt. |
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| Steinfeldgasse
(Heiligenstadt; von Wollergasse 12 zur Geweygasse 13)
Franz Steinfeld, geb. 26.5.1787 in Wien, gest. 5.11.1868 in
Pisek (Böhmen), Landschaftsmaler, Radierer, Lithograph,
begann als Bildhauer.
1850 Akad.Prof., bildete eine Generation von Landschaftsmalern
heran.
Er schuf landschaftsbilder in romantischer Auffassung. Seine
1824
gemalte Hallstattlandschaft gilt als das Geburtsbild des Biedermeier. |
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| Straßergasse
bis 1894 Perstlgasse, von 1938 - 1945 Saarlandstraße.
(Grinzing; von Grinzinger Allee 45/47 zur Himmelstr. 45/47)
Johann Straßer, 1807 - 1873, viele Jahre Bürgermeister
von Grinzing. |
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| Strehlgasse
seit 1896
(Pötzleinsdorff Neustift a.W.; von Krottenbachstr. 241
nach Neustift 4/6 und Khevenhüllerstraße)
Johann Strehl, 1801 - 1862, Schulmann, Direktor der ünterrealschule
zu St .Anna; Verfasser von Lehrbüchern über Mathematik. |
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| Stürzergasse
seit 1933
(Heiligenstadtj von Pemterg. 17 zur Gewayg.-derzeit noch Sackgasse
)
Rudolf Stürzer, geb. 19.9.1865 in Udine, gest. 5.1.1926
in Wien.
Wiener Lokalschriftsteller. Er war einer der letzten und bedeutendsten
Vertreter der humoristischen Wiener Lokaldichtung. Mirarbeiter
der "Muskete",
einer satirischen Wochenzeitung* |
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| Sulzweg
seit 1894
( Salmannsdorf; von Hameaustr. 40/42 zur Salmannsdorfer Str,
33/35 )
"Sulz" alter Flurname nach einem Platz, wo für
das Vieh oder Wild ein Sulzstein,
ein zur Salzlecke hergerichteter Stein, ausgelegt worden war. |
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| Suttingergasse
seit 1913 (Grinzing; von Kaasgrabengasse 12 zur Paul Ehrlichgasse
3)
Daniel Suttinger (1640-1690) war kursächsischer Feldartillerie
- Oberhauptmann und stand zur Zeit der zweiten Türkenbelagerung
als Ingenieur im Dienste der Stadt Wien.
Von seinen Plänen und Ansichten wurden vor allem der Vogel
- Perspektivplan der belagernten Stadt berühmt. |
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